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Hercules Lastboy

Burnus, Ingo

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Ingo Burnus

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Ingo`s Lastboy

Ich bin Baujahr 1955, verheiratet und habe zwei Jungs im Alter von 18 und 15 Jahren. Gebürtig stamme ich aus Dortmund, habe dort Raumplanung studiert und bin nach einigen Umwegen als Stadtplaner in 1987 nach Monheim am Rhein gekommen. Dort bin ich zusammen mit einigen Kolleginnen und Kollegen für die Stadtplanung verantwortlich.
Ich habe einen recht junges Modell vom Lastboy welches aber in einem äußerst guten Zustand war und ist. Ich habe ihn in bei Fulda erstanden. (Hercules Lastboy Baujahr 1982, Fahrgestellnummer.: 757 605, Motornummer: 3 882 770).

Schon als Schüler habe ich mich mit Zweirädern befasst, was sich zu einem -meine Eltern schockierenden- schwunghaften Handel entwickelte. Bis heute habe ich insgesamt ca. 40 motorisierte Zweiräder und deren Zubehör wie Motore, Räder und Anbauteile gekauft, gesammelt und verkauft (ca. 15 Mopeds noch heute).

Nach der Schule und Bundeswehr habe ich zusätzlich die Liebe zu motorisierten Vierrädern -sprich Autos- entdeckt. Vor allem die luftgekühlten Produkte der Firma Volkswagen hatten und haben es mir angetan. Es war aber auch damals ein Goggo Coupe dabei, wobei ich mich noch heute frage, wie ich als Mann über 1,90 m da überhaupt hineingekommen bin, gut, ich wog damals auch 15 kg weniger, ein phantastischer 250 S, Typ 108 von Mercedes Benz für den Winter war auch dabei. Es ist eigentlich erstaunlich, was man sich als Student ohne Gehalt so alles leisten kann ... heute mit einem festen Gehalt kann ich das seltsamerweise nicht mehr.

Heute fahre ich - immerhin seit 20 Jahren ein Karmann-Ghia-Cabriolet von 1965 mit "umwerfender, brillianter und ausgereifter" 6-Volt-Technik, 120 Km/h "Rauschgeschwindigkeit" und ca. 30 PS "Dauerleistung".

Da war es dann nach so vielen Mofas, Mopeds, Mokicks und Kleinkrafträdern nicht ungewöhnlich, dass ich irgendwann auf den Lastboy aufmerksam wurde. Überzeugt hatte er mich, nachdem ich die sehr leise und flott schnurrenden MF 3 und MP 4 gefahren habe und sah, was so ein Lastboy zudem transportieren kann.

Mich hat allerdings zunächst der hohe Preis der angebotenen Einspurer zögern lassen. Der dann gekaufte Lastboy überzeugte durch sein gut erhaltenes Äußeres. Die Verhandlungen per E-Mail zogen sich über Monate hin. Anfang 2003 habe ich, nachdem der Preis feststand, in einem Blitzcoup (sechs Stunden Autofahrt hin und zurück) den Boy aus dem Raum Fulda nach Monheim geholt.

Weitere Bilder zur Vergrößerung anklicken:

Lastboy von Ingo Burnus Der Lastboy soll nun dieses Jahr angemeldet und versichert werden.
Lastboy von Ingo Burnus Nach meinem Geschmack habe ich dem Lastboy ein großzügigeres Cockpit mit Schaltern, einen Rückstrahler mit Bremslicht, einen anderen Scheinwerfer und einen Lack schonenden Holzboden für das Frontgestell "gegönnt". 
Lastboy von Ingo Burnus Einige Accessoires fehlen leider noch heute: ein Korb, Tasche und die Klappe für das Schnellbrieffach. Das wird sich irgendwann finden.
Lastboy von Ingo Burnus Insgesamt befindet er sich in einem guten Zustand. Die Räder haben Chromfelgen und neue Speichen.
Lastboy von Ingo Burnus Anfang Mai war Klaus Hormes bei mir in Monheim. Wir haben ein wenig "fachgesimpelt" und er hat mir die Schaltung eingestellt. Jetzt schaltet er sich butterweich und läuft ebenfalls mit ATF-Öl. Die erste Ausfahrt kann kommen!
Ingo`s 2. Lastboy Meine Neuerwerbung im Mai 2004: Die erste Tour in diesem Jahr führte zu einem Oldtimertreffen. Dort angekommen, kam ich mit einem Teilnehmer ins Gespräch. Er kennt jemanden, der einen kennt, der noch `nen LASTBOY hat...
Ingo`s 2. Lastboy Jetzt habe ich ihn. Er kann von der Optik meinem nicht das "Wasser reichen", war auch deutlich preiswerter, ist unverbastelt, hat "deutliche Gebrauchsspuren", die Seitenbleche und der Tacho fehlen, aber die Spanngurte funktionieren alle, immerhin.
Ingo`s 2. Lastboy Das Ding sprang - zu Hause angekommen und mit Sprit versorgt- sofort an. Als "Dreigabe" war auch der Kaufvertrag und die Betriebserlaubnis dabei - das Ding hat 103,-- DM gekostet, als der Vorvorbesitzer es 1975 von der Post gekauft hat.
Ingo`s 2. Lastboy Das Vehikel -Baujahr 1969- verfügt über einen nur Zweigangmotor mit Handschaltung, hat den Träger vorn - ohne Korb- und Beinschilder.
Ingo`s 2. Lastboy Mal sehen wie die LASTBOY-Story weitergeht...
21.11.2005: So geht es weiter!

Wie immer bei Ingo mit `nem richtigen Cockpit (Anm. der Red.)

Mein "Lastboygemisch" ist nun fertig!
"Gemisch" deshalb, weil ich aus meinen Boy Nr. 2 und 3 einen zusammengestellt habe. Den Rest habe ich verkauft.
Der Gemischboy hat noch den Zweigang-Trampelmotor ... aber hört hört mit dem flotten Kleinkraftradzylinder!
Der "Neuboy" hat die alte Postfarbe "honiggelb" bekommen und steht nun ganz passabel da.
Er bekommt jetzt noch neue Chromfelgen und Neureifen, die sind bestellt!

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Letzte Bearbeitung am 08.02.2010 durch